Der SC Kriens blickt an der GV auf sein Aufstiegsjahr zurück
An der 82. ordentlichen Generalversammlung des SC Kriens mit über 150 anwesenden Personen haben die Mitglieder auf ein sportlich herausragendes Vereinsjahr 2025/26 zurückgeblickt. Höhepunkt war der Aufstieg der 1. Mannschaft in die Challenge League. Aber auch im Nachwuchs war der SCK erfolgreich: Die B-Junioren holten den IFV-Meistertitel, das Frauenteam stieg in die 3. Liga auf und der Verein wurde wiederum zu einer der drei erfolgreichsten Juniorenabteilungen der Innerschweiz ausgezeichnet.
«Der SCK und das Kleinfeld sind ein gesellschaftlicher Mittelpunkt unserer Stadt und weit darüber hinaus», sagt Präsident Werner Baumgartner. «Wir sind längst nicht mehr nur Anbieter und Ausbildner für Fussball, sondern übernehmen auch pädagogische Aufgaben. Diese Verantwortung nehmen wir gerne wahr – mit Respekt, als Gemeinschaft und mit Leidenschaft.»
Über 800 Fussballerinnen und Fussballer in 44 Teams spielten in der vergangenen Saison beim SC Kriens, betreut von fast 100 Trainerinnen, Trainern und Betreuenden. Mit dem neuen Kunstrasenplatz, der den alten Platz 2 ersetzt, verfügt das Kleinfeld nun über drei Kunstrasenfelder.
Die Jahresrechnung 2025/26 hätte bei Einnahmen von insgesamt CHF 3,33 Millionen leicht positiv abgeschlossen. Zwei periodenfremde Nachrechnungen über rund CHF 95'000 führten jedoch zu einem ausgewiesenen Verlust für das vergangene Vereinsjahr von insgesamt CHF 47'912. Die detaillierten Finanzzahlen sind hier abrufbar.
Die Versammlung genehmigte die Jahresrechnung sowie das Budget 2026/27. Es rechnet erstmals in der Vereinsgeschichte mit Einnahmen von rund CHF 4 Millionen und einem leichten Gewinn von CHF 11'177.
«Das Ergebnis liegt knapp unter unserem Ziel einer ausgeglichenen Rechnung. Wir haben im vergangenen Jahr Verbindlichkeiten von über 200'000 Franken abgebaut», sagt Finanzchef Matthias Huser. «Die finanzielle Lage bleibt anspruchsvoll, insbesondere wegen der Covid-Darlehen, die wir in den nächsten Jahren zurückführen müssen. Mit dem Aufstieg in eine Profiliga und einem bewusst vorsichtig erstellten Budget sind wir aber gut aufgestellt.»
Im Vorstand kam es zu zwei Wechseln. Roli Sigrist tritt nach sechs Jahren als Leiter Breitenfussball zurück, bleibt dem Verein aber als Trainer erhalten. Seine Aufgaben übernehmen Michael Degonda, Andrea Bachmann und Michael Job. Michael Degonda wurde als Vertreter des Breitenfussballs neu in den Vorstand gewählt. Ebenfalls neu im Vorstand ist Marco Wiget als Leiter Spitzenfussball. Er führt den Bereich zusammen mit Yves Jöhl, dem Sportchef der 1. Mannschaft, und Norbert Fischer, der als Technischer Leiter auf Orlando Keller folgt.
Für ihr Engagement wurden Stefanie Bätschmann und Nicole Meier zu Freimitgliedern ernannt. Roli Sigrist wurde zum Ehrenmitglied gewählt.