Wir dürfen uns ärgern

Es ist dann halt schon mühsam so zu verlieren. Mühsam, weil wir Lausanne über 90 Minuten wunderbar Paroli boten. Kämpferisch natürlich aber auch spielerisch. Wir suchten immer wieder den gepflegten Weg nach vorne und dürften direkt nach dem Seitenwechsel sogar das bessere Team gewesen sein. Zweifelsohne waren die 15, 20 Minuten nach der Pause unsere beste Phase, die mit Omers Ausgleich belohnt wurde.

Klar, das eine Mannschaft mit der Qualität der Westschweizer über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz hat, Druck erzeugt und von uns viel Defensiv- und Laufarbeit fordert. Darauf stellten wir uns sehr gut ein, hielten das phasenweise sehr hohe Tempo mit und hatten dann und wann auch etwas Glück, dass Lausanne nach der Führung kein zweites Mal traf – vorerst. Leider. Es war wiederum ein beherzter Auftritt der Berner-Truppe für den man sich mit einem Punkt gegen den Tabelenführer hätte belohnen dürfen.

Mühsam ist diese Niederlage deshalb auch, weil wir wieder sehr sehr nahe dran waren einem Grossen ein Bein zu stellen, ihm gehörig in die Suppe zu spucken. Es fehlten bloss wenige Minuten oder vielleicht ein berechtigter Pfiff des Schiedsrichters, zum Beispiel beim Lausanner-Handspiel vor dem entscheidenden Treffer. Sonst aber fehlte nichts respektive, viel auszusetzen gibt es an unserer Leistung nicht.

Höchstens, dass wir in der ersten Halbzeit die letzte Konsequenz vor des Gegners Tor vermissen liessen und unsere Angriffe selten mit einem Abschluss endeten. Aber sonst kann man nur sagen – weitermachen. Und zwar ziemlich genau so.

Am nächsten Samstag. Wieder im Kleinfeld. Anpfiff gegen Wil ist um 17.30 Uhr. Das letzte Heimspiel des Jahres.

SC Kriens vs. FC Lausanne-Sport 1:2 (0:1)
Stadion Kleinfeld 1450 Zuschauer

Tore: 22′ Turkes 0:1, 47′ Dzonlagic 1:1, 87′ Ndoye 1:2

SC Kriens: Osigwe, Mijatovic, Costa, Elvedi, Fäh, Kukeli (91′ Urtic), Bürgisser, Ulrich (85′ Sadrijaj), Dzonlagic (68′ Teixeira), Tadic, Abubakar (81′ Yesilcayir)

Bemerkungen: SC Kriens ohne Siegrist, Fanger, Alessandrini, Follonier (alle verletzt), Hoxha und Zizzi (beide abwesend).

Statistik und Höhepunkte

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