Spektakel im Brügglifeld

Dieser Sonntagsausflug ins Brügglifeld hat sich gelohnt – für den neutralen Fussballbeobachter zumindest. Wir nehmen einen Punkt mit nach Hause, nach einem wunderbar spektakulären Fussballspiel. Das Unentschieden ist wohl gerecht, das darf man am Ende dieser fast 100 Minuten Fussball mit Leidenschaft festhalten. Aber natürlich, wir Krienser ärgern uns auch. Zurecht. Dreimal gingen wir in Führung und am Ende traf Aarau auf etwas komische Art und Weise in der Nachspielzeit zum Ausgleich. Eigentlich müssen wir das Ding nach einem solch couragierten Auftritt nach Hause bringen und hätten einem weiteren Grossen der Liga tüchtig in die Suppe gespuckt. Leider ist der Konjunktiv selten ein gutgesinnter Begleiter im Fussball.

Aber, defensiv war das heute halt nicht immer einwandfrei. Da fehlte bisweilen die Konsequenz im Zweikampf und bei zwei der vier Gegentore auch die Abstimmung. Wer allerdings in Aarau vier Kisten kassiert und trotzdem nicht verliert, dem darf man auch Komplimente aussprechen. An der Leidenschaft, Solidarität und Kampfbereitschaft fehlte es uns nicht. Denn zusätzlich zu den vier Treffern, hatten wir weitere Gelegenheiten zum Torerfolg. Liris Pfostenkopfball zum Beispiel. Offensiv war es ein beherzter Auftritt – von beiden Mannschaften.

Wir sind nun bei 36 Punkten angekommen, verpassen zwar den Sprung auf Platz 2, bleiben aber dran. Am nächsten Samstag kommt Schaffhausen ins Kleinfeld. Anpfiff 17.30 Uhr. Wir sehen uns dann, alle zusammen.

FC Aarau vs. SC Kriens 4:4 (2:1)
Stadion Brügglifeld 3140 Zuschauer

Tore: 23′ Dzonlagic 0:1, 36′ Schneuwly 1:1, 38′ Peralta 2:1, 51′ Siegrist 2:2, 57′ Dzonlagic 2:3, 61′ Alounga 3:3, 66′ Siegrist 3:4 (Pen.), 95′ Schneuwly 4:4

SC Kriens: Osigwe, Berisha, Elvedi, Costa (76′ Fäh), Busset, Sadrijaj, Abubakar (87′ Teixeira), Yesilcayir (68′ Wiget), Siegrist, Ulrich (61′ Kukeli), Dzonlagic,

Bemerkungen: SC Kriens ohne Follonier, Fanger und Bürgisser (alle verletzt), Zizzi, Mijatovic, Urtic und Hoxha (alle abwesend)

Statistik und Höhepunkte

Bilder: Daniel Gehrig

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