Rückrunde – die Therapie geht weiter

Was macht man bei einer Spinnenphobie? In eine Badewanne voller Spinnen hocken und das «Echo der Zeit» hören. Was bei Höhenangst? Im Pijama aufs Dach steigen und laut «Heroes» von David Bowie singen. Und was macht man mit einem Rückrunden-Aufstiegsaus-Trauma? Genau: Man macht alles noch einmal wie vor einem Jahr. Nur besser.

Klar haben uns etwas die Hosen gedampft nach dem Köniz-Taucher. Erinnerte alles sehr an den Frühling 2017, als wir als Leader gefühlte 300 Punkte-Vorsprung noch verballerten und auf dem Zahnfleisch ins Saison-Ende torkelten. Aber dieses Jahr stehen wir anders da. Das feine Spiel gegen Nyonnais hat das gezeigt. Gegen Nyon, notabene. Ich betone dies, weil eines mal nur ganz leise gesagt werden soll. Aber muss. Also: Die haben doch etwas mehr Sackgeld als wir. Und da spielen einige Herren mit, die das nicht nur wegen dem Abschluss-Weekend auf dem Ballermann machen. Nein, nein.

Also, darum: Noch einmal Chapeau vor der Leistung von letzter Woche. Und ziehen wir das Ding weiter. So weit uns die Schuhe dieses Jahr kicken. Und ich habe irgendwie das Gefühl, das könnte weiter gehen, als wir denken. Nächster Halt: Samstag, 18 Uhr gegen Zürich United. Jener Klub, der vor Jahren noch ankündigte – aber lassen wir das.

In dem Sinne: Come on, Kriens!

PS: Wann gibts endlich Paninis für die Promo League?