Heimniederlage gegen Aarau

Kämpferisch können wir uns kaum Vorwürfe machen. Selbst als die Sache nach dem 3:1 für Aarau praktisch gelaufen war, setzten wir nach, holten uns den Ball im Mittelfeld zurück und kamen so zum 2:3 Anschlusstreffer. Aber leider reichte das nicht.

Der Regen war ein stetiger Begleiter der heutigen Partie. Dementsprechend schnell lief der Ball auf dem Kleinfeld-Kunstrasen. Die Gäste kamen damit in den ersten 45 Minuten etwas besser zurecht, hatten mehr Spielanteile, wirkten zielstrebiger, aber wirklich zwingend wurde es auf der einen- oder auf der anderen Seite selten.

Wir taten uns erneut, wie schon gegen Stade-Lausanne-Ouchy, schwer damit, die Angriffe konsequent abzuschliessen. Da fehlte meist die zündende Idee, der entscheidende, gewonnene Zweikampf. Die beste Chance hatte dementsprechend Daniel Follonier mit seinem Freistoss.

Nach dem Seitenwechsel pendelte die Partie hin und her. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, nicht unbedingt reich an Höhepunkten. Und genau in dieser Phase der Ausgeglichenheit traf Aarau, mit einem satten Schuss, auf nassem Kunstrasen, aus etwa 20 Metern. Ekelhaft.

Kurz darauf fiel das 0:2 und nach dem erkämpften Anschlusstreffer prompt das 1:3. Und drei Gegentore zu Hause im Kleinfeld sind dann doch zu viel (meistens zumindest) um noch zu Punkten zu kommen.

Mangelndes Engagement darf man heute erneut niemandem in Grünweiss vorwerfen. Die kämpferischen Tugenden nehmen wir mit in die Nati-Pause, in die kommenden kalten, nassen und kühlen Spielabende, dann wenn besonders Kämpferherzen gefragt sind und Punkte mehr erkämpft, als erspielt werden müssen.

Matchball

SC Kriens vs. FC Aarau 2:3 (0:0)
Stadion Kleinfeld 1450 Zuschauer

Tore: 65′ Zverotic 0:1, 70′ Neumayr 0:2, 80′ Tadic 1:2, 87′ Rrudhani 1:3, 92′ Mijatovic 2:3

SC Kriens: Osigwe, Fäh, Elvedi, Berisha, Sadrijaj (77′ Yesilcayir), Bürgisser (46′ Wiget), Dzonlagic (77′ Tadic), Follonier, Ulrich, Abubakar (46′ Mijatovic), Siegrist

Höhepunkte und Statistik

 

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