Frauen: Starke Reaktion nach Cup-Out

Im zweiten Meisterschaftsspiel der Rückrunde geben sich die SCK Frauen keine Blösse und gewinnen diskussionslos und überzeugend.

FC Littau-Malters – SC Kriens 1:4 (1:3)
Ruopigen

Tore: 3‘ Balsiger, 7‘ Huwyler, 45‘ Wieser, 65‘ Laky

SC Kriens: Büchler, Villiger, Bachmann, Paganucci, Balsiger, Deschwanden, Fluder, Flüeler, Keiser, Laky, Huwyler

Ersatz: Limacher, Furrer, Wieser, Burch, Amstutz L.

Bemerkungen: SC Kriens ohne Marjanovic, Qetaj, Gorqaj, Amstutz K., Kunz

Nach dem Cupspiel, in welchem der SCK nicht die gewohnte Leistung abrufen konnte, war im Liga-Alltag eine gute Vorstellung gefragt. Bei brennender Mittagssonne zeigten die Krienserinnen bereits in der Anfangsphase, wer der Chef auf dem Platz ist. Es dauerte gerade einmal drei Minuten bis der Ball im Netz zappelte. Eine scharfe Hereingabe vor dem Littauer Tor landete am zweiten Pfosten, wo Almaz Balsiger zum 0-1 einschob. Torpremiere für die Nr. 2 der Krienserinnen. Durchatmen konnte das Heimteam nicht. Nach sieben Minuten verwertete Felicitas Huwyler den Eckball von Fabienne Fluder per Kopf zum 0-2. Eine weitere Torpremiere am heutigen Sonntag. Kriens spielte in einer sehr offensiven Ausrichtung und liess dem Gegner somit einige Möglichkeiten. Viel Laufarbeit für die drei Verteidiger und auch die SCK Torfrau, welche den Ball zum Teil weit in der eigenen Hälfte klärte. Zwingender war aber weiterhin der SC Kriens. Man hatte viel Platz und versuchte den Ball laufen zu lassen. Einziger Wehrmutstropfen war die mangelhafte Chancenverwertung und die Passqualität. Kurz vor der Halbzeitpause war nochmals Action angesagt. Zuerst hämmerte Céline Wieser den Ball aus 20 Meter ins Lattenkreuz, danach verkürzten die Gäste ebenfalls in der Nachspielzeit per Kopf zum 1-3. Zufrieden konnten sich die Krienserinnen einen Pausentee gönnen.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Die Gäste aus Kriens liessen dem Gegner keine Chance mehr. Die Abwehr stand solide und der Ball lief erstklassig in den eigenen Reihen. Die drückende Überlegenheit konnte leider nicht in Tore umgewandelt werden. Erst in der 65. Minute erlief Andrea Keiser einen missglückten Abschluss an der Torlinie und bediente Lea Laky, welche nur noch einschieben musste. Der Schlusspunkt in einer sehr einseitigen Partie.

Ein starker Auftritt, der Mut macht. Am nächsten Sonntag kommt die ASM Arzo ins Kleinfeld zum Verfolgerduell. Anpfiff ist um 16.15 Uhr.

(Bilder: Marco Furrer)