Frauen: Drei Mal in Rücklage und doch noch einen Punkt gerettet

Der Saisonauftakt war für die SCK Frauen eine einzige Achterbahnfahrt. Man verpatzte die ersten 45 Minuten, hatte in der zweiten Hälfte Chancen im Minutentakt und zittert sich in der turbulenten Nachspielzeit noch zu einem Punkt. 

SC Kriens – SG Malters/Wolhusen 3:3 (1:1)

Kleinfeld

Tore: 44‘/92‘ Wieser, 81‘ Blättler

SC Kriens: Furrer, Paganucci, Zuber, Villiger, Mirakaj, Flüeler, Fluder, Wieser, Amstutz L., Laky, Blättler

Ersatz: Amstutz K., Bachmann, Burch, Hess

Bemerkungen: SC Kriens ohne Balsiger, Büchler, Christen A., Deschwanden, Hunkeler, Marjanovic, Rüttimann

Es waren gerade erst 7 Minuten gespielt in der neuen Saison in die SCK Frauen mussten bereits den ersten Gegentreffer hinnehmen. Ein Sonntagsschuss aus über 20 Meter senkte sich perfekt unter die Latte und brachte den Gast in Führung. Zu einer Reaktion war Kriens lange nicht im Stande. Zu viele Fehlzuspiele, individuelle Fehler und zu wenig Willen. Erst 10 Minuten vor der Pause häuften sich die Krienser Tormöglichkeiten. In der 44. Minute schlenzte Céline Wieser den Ball aus gut 18 Meter aufs Tor und erwischte die Torhüterin der Gäste mit einem Briefkastentor. Aus einer verkorksten ersten Hälfte kam der SCK mit einem blauen Auge davon.  

Zweite Hälfte, neuer Anlauf. Nun war das Heimteam da. Der Ball lief besser und die Angriffe über aussen wurden konsequenter durchgezogen. Die Gäste waren praktisch abgemeldet und agierten oft nur mit weiten Zuspielen in die Spitze. Kriens hatte Chancen, viele Chancen, viele hochkarätige Chancen. Nur Tore wollten keine fallen. Der Gegner machte es besser und verwandelte einen Eckstoss gleich direkt. Sehenswert, aber aus Krienser Sicht zum verzweifeln. Aber auch der zweite Rückstand wurde weggesteckt. Tanja Blättler verwertete eine der Topchancen alleine vor dem Tor, nach toller Kopfballvorlage von Lea Laky zum erneuten Ausgleich. Kriens suchte die Entscheidung und wurde in der 91. Minute erneut kalt erwischt. Ein Klärungsversuch von SCKHüterin Sandra Furrer prallte an der herannahenden Stürmerin ab, welche anschliessend ins leere Tor einschieben konnte. Das Ende? Nein! Praktisch im Gegenzug, in der 92. Minute, packte Céline Wieser nochmals einen Schlenzer aus. Frontal vor dem Tor, wieder aus etwa 18 Meter, drehte der Ball Richtung Lattenkreuz. Drin das Ding! Der Ausgleich in Extremnis brachte immerhin einen Punkt zum Auftakt.  

Da ist defintiv noch Luft nach oben. Die Punktejagd geht am Mittwoch, 11. September in Sursee weiter. 

(Bilder: Marco Furrer)

X