FE-13: Über 90 Minuten nicht gut genug

Irgendwie war es wie immer, wenn es gegen den FC Luzern geht. Wir betrieben viel Aufwand ohne zählbaren Ertrag. 1:8 hiess es am Ende aus unserer Sicht, obwohl die Partie nicht so einseitig verlief, wie es das Schlussresultat vermuten lässt. Trotzdem müssen wir anerkennen, dass die Differenz zwischen Blau-Weiss und uns doch grösser ist als wir uns erhofft hatten.

Allmend Süd, Luzern –  Samstag, 2. November 2019 

 FC Luzern – SC Kriens 8:1 (1:0, 4:0, 3:1) 

Tore: 7. / 41. / 42. / 51. / 60. FCL 5:0, 79. Mio 5:1, 85. / 86. / 88. FCL 8:1                                         

SC Kriens: Tim, David, Remo, Loris, Pascal, Xhemal (C), Mio, Joël B., Sean, Gian, Matteo, Joel G., Gianni                                         

Nicht im Kader:  Jilian, Sven (beide Aufgebot Cc), Patili, Fabio (beide Aufgebot Db), Damjan, Livio (beide kein Aufgebot)

Unser Auftritt im ersten Drittel stimmte zuversichtlich. Man spürte, dass wir nach den vielen erfolgreichen Spielen viel Selbstvertrauen getankt hatten. Wir waren ebenbürtig, störten die Luzerner früh in ihren Spielaktionen und versuchten, selber mutig nach vorne zu spielen. Die Vorgaben der Trainer wurden dabei gut umgesetzt. Schade war, dass wir den Führungstreffer vom FCL mit einem fahrigen Spielaufbau gleich selber einleiteten und deshalb mit einem Rückstand in die Pause gingen.

In den folgenden 30 Minuten erhöhten die Luzerner den Druck und übernahmen resolut das Spieldiktat. Deshalb mussten wir uns mehrheitlich mit Defensivaufgaben beschäftigen. Der Einsatz stimmte zwar nach wie vor, aber unsere Fehlerquote stieg an, was die Luzerner mit ihrer Qualität rigoros mit 4 Toren auszunutzen wussten.

So ging es im Schlussabschnitt nur noch um Schadensbegrenzung, was uns lange auch ganz gut gelang. Rund 10 Minuten vor Schluss erzielten wir den verdiente Ehrentreffer, als Mio nicht lange fackelte und aus der Ferne wuchtig einschoss. Kurz zuvor hatten wir uns jedoch mit einer unnötigen gelben Karte selber geschwächt und die effizienten Luzerner bestraften dies mit 3 Toren innert kürzester Zeit.

Was können wir aus diesem Spiel mitnehmen? Während mehr als der Hälfte der Partie machten wir vieles richtig gut. Wir zeigten unsere Stärken und spielten mit dem FCL auf Augenhöhe. Leider gelang es uns noch nicht, dieses Niveau über 90 Minuten aufrecht zu halten, davon zeugen die 7 (!) Gegentreffer innerhalb von 25 Minuten Spielzeit. Ärgerlich war, dass bei den ersten 5 Toren des FCL jeweils eigene individuelle Fehler am Ursprung der Aktion standen, zudem kassierten wir Treffer 6 bis 8 in Unterzahl. Weiter fehlte es an der offensiven Durchschlagskraft, konnten wir doch keine richtige Torchance kreieren.

Jungs, Kopf hoch und weiter Vollgas geben! Bereits am nächsten Samstag kriegen wir die Gelegenheit für eine Reaktion. Beim letzten Meisterschaftsspiel in der Herbstrunde gegen das Team Limmattal wollen wir auf die Siegesstrasse zurückkehren. Anpfiff ist um 14.00 Uhr im Kleinfeld.  Hopp SC Chriens FE-13 – zämestoh und kämpfe!

Bericht: Team FE-13

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