FE-12: Viel Aufwand – kein Ertrag

Das Spiel beim FC Triengen verlief ähnlich animiert wie das Cupspiel ein paar Tage zuvor. Wiederum war grosse Zweikampfstärke und viel Laufarbeit gefragt. Leider gelang es uns nicht, von einer frühen 2:0 Führung zu profitieren und so mussten wir uns zum Schluss knapp mit 3:4 geschlagen geben, obwohl wir mit unserem Einsatz und Willen durchaus einen Punkt verdient hätten.

Schäracher, Triengen – Samstag, 4. Mai 2019

FC Triengen Da – SC Kriens FE-12 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)

Tore: 2. Mio 0:1, 17. Leon (Penalty) 0:2, 22. FC Triengen 1:2, 33. FC Triengen 2:2, 44. FC Triengen 3:2, 67. FC Triengen 4:2, 69. Fabio 4:3

SC Kriens: Tim, Sven, Remo, Joël, Gian, Mio, Pascal, Fabio, Leon, Patili, Sean, Nico, Matteo, Gianni
Nicht im Kader: Jilian (kein Aufgebot), Ivan (verletzt), Igor (Ferien)

Das erste Drittel hätte nicht besser beginnen können. Nach einer tollen Kombination über die linke Seite mit Leon, Pascal und Fabio kam der Ball zu Mio, der im Strafraum des Gegners die Ruhe behielt und zur frühen Führung einschoss. Danach ging es auf und ab, das Spiel war spannend und ausgeglichen. Der FC Triengen kam dabei dem Ausgleich zweimal nahe. Zuerst konnte Tim stark abwehren und etwas später hatten wir bei einem Lattentreffer der Gastgeber das Glück des Tüchtigen. In der 17. Minute entschied dann der Schiedsrichter korrekterweise auf Penalty, als Fabio nach Zuspiel von Leon im Strafraum gefoult wurde. Leon übernahm die Verantwortung und erzielte das 2:0.

In den nächsten 30 Minuten machten uns die sogenannten Schnapszahlen einen Strich durch die Rechnung. Wir wussten, dass das ganze Spiel von Triengen auf Ramin, ihren Stürmer ausgerichtet ist, welcher mit seinen physischen Vorteilen und Abschlussqualitäten regelmässig den Unterschied zugunsten seiner Mannschaft ausmacht. Wir wehrten uns mit allem was wir hatten, trotzdem kann man gegen ihn nicht alles verhindern – dazu fehlen uns schlicht das eine oder andere Kilogramm Muskelmasse sowie ein paar Zentimeter Körperlänge. So konnte die Nr. 11 vom FC Triengen das Spiel mit Toren in den Minuten 22, 33 und 44 wenden. Schade war, dass auch wir in dieser Phase wirklich sehr gute Offensivaktionen hatten und oft nur ganz knapp an einem Treffer vorbeischrammten. So wurde ein Abschluss von Sean in höchster Bedrängnis kurz vor der Torlinie noch weggeschlagen und nachdem Remo Matteo traumhaft lancierte, schoss Gianni die starke Hereingabe mit einer Direktabnahme knapp über das Tor.

Das letzte Drittel war geprägt durch zwei Teams, die sich mehrheitlich neutralisierten. Trotzdem gab es auf beiden Seiten noch die eine oder andere Torchance. Wir hatten Glück bei einem Pfostenschuss, aber auch der Weitschuss von Sven hätte ebenso gut ins Tor anstatt haarscharf am Pfosten vorbei gehen können. Nach einer Ecke gelang dann dem FC Triengen per Kopf das vorentscheidende 4:2. Natürlich war es wieder die Nr. 11 und hätte es eine Minute früher bei uns eingeschlagen, es wäre die 66. Minute gewesen…  Wir reagierten, konnten aber nur noch den Anschlusstreffer erzielen, als Fabio in Mittelstürmermanier am richtigen Ort stand und das Zuspiel von Leon über die Linie drückte. Gerne hätten wir unseren Fans zumindest einen Punkt geschenkt. Es ist grossartig, wie zahlreich wir immer wieder unterstützt werden, auch wenn das Wetter noch so garstig und unfreundlich ist, wie es an diesem Samstag im Luzerner Hinterland war. Vielen Dank – Ihr seid Spitze!

In den letzten beiden Spielen fehlte uns das Quäntchen Glück, das es ab und zu braucht, um erfolgreich zu sein. Es stimmt uns aber zuversichtlich, dass wir gegen starke Gegner gut mithalten und die Spiele offen gestalten konnten. Jetzt wollen wir uns möglichst schnell wieder nach einem guten Spiel resultatmässig belohnen. Die nächste Gelegenheit bietet sich uns am nächstem Samstag, wenn der SC Cham bei uns im Kleinfeld zu Gast ist. Hopp SC Chriens FE-12.

Bericht: René

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