«Es ist ein Entscheid der Vernunft»

Die Challenge League macht Pause. Sicher drei Wochen. Zu diesem Ergebnis kamen heute die Swiss Football League und ihre 20 Vereinsvertreter. Eine vernünftige Entscheidung, findet SCK-Trainer Bruno Berner.

Bruno Berner, die Liga hat zusammen mit den Clubs entschieden, die Meisterschaft weiter zu pausieren. Kannst du diese Entscheidung nachvollziehen?
Ja, das kann ich. Es ist ein Entscheid der Vernunft. Zwar wurden auch die wirtschaftlichen Interesse der Clubs bekundet, doch entscheidend ist für mich nur eines: Der Mensch steht im Zentrum. Uns allen wird wieder einmal bewusst, dass wir auf diesem Planeten nicht alles beeinflussen und kontrollieren können, wie wir das manchmal das Gefühl haben. Das Leben gibt uns hier eine Lektion. Dies gilt es zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen, für unsere gemeinsame Zukunft.

Nun warten mindestens drei Wochen ohne Ernstkampf auf den SCK, was heisst das für die Trainingsplanung?
Wir werden diese neue Situation mit enormer Flexibilität angehen und meistern und dann auf den Punkt genau wieder bereit sein. Meine Mannschaft kann das.

Sind Testspiele geplant?
Ja, natürlich. Sofern diese durch den Fussballverband und die Behörden wieder zugelassen werden (diese Infos folgen morgen Dienstag A.d.R). Jeder Club versucht nun den Rhythmus mit Testspielen aufrecht zu halten.

Kannst du dieser Situation auch positive Aspekte abgewinnen, zum Beispiel für verletzte Spieler? 
Gewiss, für die Verletzten ist diese Unterbrechung gewinnbringend. Ansonsten gehen wir in eine Art dritte Vorbereitung in dieser Saison.

Inwiefern ist der Coronavirus im Team ein Thema, gibt es für die Spieler spezielle Vorsichtsmassnahmen?
Unser Clubarzt hat uns letzten Freitag ausführlich aufgeklärt. Uns allen ist bewusst, um was es geht und wir halten uns an die offiziellen Regeln und Vorgaben.

 

Hinweis: Wird das Veranstaltungsverbot der Behörden nicht über den 15. März hinaus verlängert, geht der Meisterschaftsbetrieb am Wochenende des 21./22. März weiter. Wir spielen dann am 21. März im Kleinfeld gegen Chiasso (17.30 Uhr).

 

1 Antwort

  1. Urfer Mario

    Die Natur zeigt wieder einmal die Grenzen der Menschheit. Aus Beruflichen Gründen kann ich eh nicht alle Spiele Besuchen, da bleibt einem bloss die Schultern hoch zu ziehen. Das positive ist, das die erste Mannschaft ein Punkte Polster gegenüber den Abstiegskandidaten angelegt hat. Denn sollte es so weit kommen, dass 3 Spiele in der Woche statt finden, dann haben wohl unsere Spieler die in einem Arbeitsverhältnis sind, ein Problem. Freistellung von der Arbeit, ungenügende Regenerationszeit. Sollte es so weit kommen hätte ich ein Verständnis für ein Einbruch, aber soweit kommt es nicht. Denn Alle vom SCK sind“ geili Siche, shalala“. Hoppè de Chriens.

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