Drei Spiele für ein Hallelujah

Eigentlich müsste ich gar nichts mehr schreiben. Die Mannschaft hat dieses Jahr selber eine wunderbare Geschichte geschrieben. Und wenn sich alles fragt: Haben die Jungs die Nerven für die Finalissima? Brettern die ein 5:0 gegen YF Juventus hin.

Bleiben noch drei Spiele. Drei Spiele bis – man spricht es fast nicht aus. Wir wissen alle, an was wir denken …

Verletzungsfront? Nix. Unklarheiten wegen Taktik? Nada.

Also. Über was wollen wir noch gross reden vor diesem Spiel? Es fühlt sich an wie vor der Hochzeitsnacht: Man malt sich in den schönsten Farben aus, was da alles Wunderbare in der Nacht der Nächte auf einem zukommen könnte und muss dann schliesslich schauen, dass man vor Aufregung nicht zu angedudelt ins Ehebett steigt und ausser dem Kater und den fünf Aspirin im Glas Wasser zum Frühstück nichts mehr mitbekommt.

Vielleicht beschreiben die Worte von Steffen Freund, ex-Profi von Borussia Dortmund, unsere Stimmung vor diesem Knüller am besten: «Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht’s los.»

Freuen wir uns also einfach auf das Spiel gegen die Jungprofis des FC Sion. Freuen wir uns, dass wir drei Trümpfe in den Füssen haben. Den ersten wollen wir am Samstag (16 Uhr, Gersag) spielen.

Übrigens: An Pfingsten besser mal in den Jura statt ins Tessin fahren. Die Supporters haben bereits Cars für die Fahrt zum Spiel gegen La Chaux-de-Fonds (19. Mai) gebucht. Also buchen, einsteigen. Es könnte eine historische Auswärtsfahrt werden.

Mir chömid hei – noch drei Runden. Come on Kriens!