Die Überraschungen einer Generalversammlung

Oft kommt es anders als man denkt. Fünf Minuten war diese 74. ordentliche Generalversammlung des SC Kriens alt, als im sehr gut gefüllten Kleinfeld-Restaurant die Lichter ausgingen. Der Strom war weg. Zwangspause für die rund 120 SCK-Mitglieder. 20 Minuten später war das Problem behoben und die GV des SC Kriens nahm ihren gewohnten gang. Also fast.

Finanzen
Eine wirtschaftlich extrem herausfordernde Saison, ohne echte Heimspiele und zahlreichen Zusatzkosten den Stadionbau betreffend, schliesst der SC Kriens die Saison mit einem Minus von 57’561 Franken ab. «Wir wussten was finanziell auf uns zukommt mit dem Neubau im Kleinfeld und den damit verbundenen Kosten, wie die Stadionmiete im Gersag oder dem Wegfallen von zahlreichen Sponsoring-Möglichkeiten. Ich denke unter diesen Voraussetzungen können wir das Jahresergebnis akzeptieren und freuen uns jetzt, auch aus wirtschaftlicher Sicht, endlich wieder im Kleinfeld spielen zu können», sagt SCK-Finanzchef Simon Bachmann.

Trotz diesem Jahresabschluss und dem neuen Stadion verzichtet der SC Kriens auf eine Erhöhung der Jahresbeiträge für seine Junioren, Aktiven und Mitglieder.

Vorstand
Nach Jahrzehnten als Seniorenobmann verlässt Ruedi Pfyffer den Vorstand des SC Kriens. Seine Verdienste und sein grünweisses Herz wurden von Werner Baumgartner gewürdigt. Sein Nachfolger heisst Christian Fluder, ein seit Jahren bekanntes Gesicht im Stadion-Kleinfeld.

Ehrungen
Gabriela und Roland Frevel sowie SCK-Juniorentrainer Gianluca Simone wurden von der Versammlung zu SCK-Freimitgliedern gewählt. Die langjährige SCK-Juniorentrainerin Christa Stergiannis ist neues Ehrenmitglied des SC Kriens, genauso wie der langjährige, und sichtlich überraschte, Präsident der SCK-Supporters Nicolas Schudel.

Ehrenpräsident
Als Werner Baumgartner die Generalversammlung gegen 21:30 Uhr für beendet erklären wollte, ergriff SCK-Geschäftsführer Bruno Galliker das Wort. Er bedankte sich in seiner emotionalen Ansprache im Namen des ganzen Vereins bei Werner Baumgartner für seine enorme Schaffenskraft beim Stadionbau, die Beharrlichkeit zugunsten des SCKs und sein unerschütterliches Engagement für den Verein in den vergangenen fünf Jahren. Der SCK ernannte Werner Baumgartner daraufhin zu seinem dritten Ehrenpräsidenten (nach Remo Leutenegger und Toni Burri). Eine besonderes Geste, am Abend vor dem ersten Heimspiel im neuen Stadion, die aber keine Auswirkungen auf die Amtsdauer des aktuellen SCK-Präsidenten haben wird.

 

 

 

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