Cup-Out im Kleinfeld

Der Start war verheissungsvoll, das Ende dann umso bitterer. Zwischen der ersten guten SCK-Torchance nach drei Spielminuten und dem entscheidenden 4:2 durch Lausannes Eleouet lagen 90 ganz unterschiedliche Minuten. Vor der Pause spielte praktisch nur der SCK. Die 2:1 Pausenführung war ein bescheidener Lohn für spielstarke und blendend aufgelegte Krienser. Da war Tempo im Angriff, Spielfreude in den Aktionen, kaum ein zweiter Ball der nicht beim Heimteam landete, Zweikampfstärke und Solidarität in der Defensive. Es machte Spass. Alleine ein ungemein streng gepfiffener Elfer für SLO trübte unsere Freude etwas.

Was dann genau nach der Pause mit diesem SCK-Spiel passierte, ist eigentlich kaum erklärbar. Es schient als spielten wir mit einem Mann weniger. Wir überliessen Lausanne das Spieldiktat, agierten plötzlich mit viel weniger Selbstvertrauen, liessen auch physisch nach und haderten. Auch wenn Stade-Lausanne-Ouchy lange brauchte um sich Torchancen zu erarbeiten, sie kamen und mit ihnen irgendwann drei Tore, mit denen die Westschweizer diese Cup-Partie drehten – und dank einer Leistungssteigerung und einem markanten Leistungseinbruch des Heimteams in die nächste Runde einzogen.

SC Kriens vs. Stade-Lausanne-Ouchy  2:4 (2:1)
Kleinfeld 900 Zuschauer

Tore: 22′ Siegrist 1:0, 40′ Berisha 2:0, 43′ Oussou 2:1 (Pen.), 84′ Amdouni 2:2, 86′ Eleouet 2:3, 91′ Eleouet 2:4

SC Kriens: Brügger, Elvedi, Berisha, Alessandrini, Bürgisser, Kukeli, Sadrijaj, Ulrich (62′ Follonier), Siergist, Dzonlagic (82′ Teixeira), Abubakar (73′ Costa)

Statistik und Liveticker

 

 

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