Db: Kämpfen, leiden, (ver-) schiessen

75 Worte für 75 Minuten

Die Kleinfeldkicker starteten wie geplant ins Spiel, Darkos Geschoss landete unhaltbar im Tor. Laurin korrigierte mit einem Doppelschlag innerhalb von 2 Minuten das unnötige Gegentor. Unglücklicherweise liessen wir Sekunden vor Drittelsende den Anschlusstreffer zu.

Im Mitteldrittel kam der Chancentod unserer Stürmer. Wenn Wilhelm Tell vor 711 Jahren mit seiner Armbrust so gezielt hätte, wäre es wohl um den bedauernswerten Walterli geschehen.

Dank grossem Kampfgeist und mit erzwungenem Glück konnte der Dreier doch noch eingefahren werden.

Fazit: Obwohl wir über die gesamte Spielzeit die dominante Mannschaft waren, mussten wir bis am Schluss zittern. Was für die zahlreichen Zuschauer ein Spektakel war, empfanden die Nerven des Trainerduos das Gebotene eher als Debakel. Am Schluss tat uns der Gegner beinahe leid, kämpften, litten Sie über die gesamte Spielzeit toll und siegten trotzdem nicht. Unser Trost war, dass mir Wilhelm auf der anderen Strassenseite zuflüsterte, dass er auch lange üben musste, um den Apfel zu treffen.

Wartegg:
SC OG c – SC Kriens b 3:4 (2:3, 0:0)

Tore: 6. Darko, 15. OG, 17. & 19. Laurin, 24. OG, 57. Nico, 71. OG

SC Kriens: Silvano, Daniel, Mischa, Nico, Allaldeen, Eron, Darko, Elia, Massimo, Laurin, Alex, Luca, Raffi

Bericht: Oli Barmettler

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