Frauen: Niederlage im hitzigen Zweikampf im Tessin

Gegen die ASM Arzo lieferten die Krienserinnen eine gute Partie ab, konnten aber bei beinahe 30 Grad und mit nur einer Ersatzspielerin zu wenig Gegenwehr leisten. Hitzig war das Spiel in mehrfacher Hinsicht.

ASM Arzo Fem. – SC Kriens 4:2 (1:1)
Centro Sportivo della Montagna

Tore: 9‘/73‘ Burch

SC Kriens: Büchler, Villiger, Bachmann, Deschwanden, Paganucci, Balsiger, Furrer, Fluder, Huwyler, Laky, Burch

Ersatz: Amstutz L.

Bemerkungen: SC Kriens ohne Marjanovic, Qetaj, Gorqaj, Amstutz K., Kunz, Flüeler, Keiser, Limacher, Wieser

Die lange Anreise von über 3 Stunden ist für die SCK Frauen kein Problem mehr. Bereits zum dritten Mal ging die Carfahrt nach Arzo. Zusammen mit einigen Fans und Angehörigen reiste man im Schweizer Nati Car ins Tessin. Erst am Vorabend sassen noch die Nati Stars im Car – ein spezielles Gefühl. Der heutige Gegner war bestens bekannt. Gegen Arzo wurde es bisher meistens hitzig. Eine Tätlichkeit mit roter Karte im Hinspiel und ständige Beleidungen auf dem Spielfeld zeugen von südländischem Temperament und der unfairen Spielart des Gegners. Besser wurde es auch an diesem Samstag nicht.

Kriens startete optimal in die Partie. Ramona Burch brachte die Gäste nach nur neun Minuten in Führung. Nach guter Vorarbeit von Lea Laky schloss sie eiskalt ab. Es folgten weitere Krienser Topchancen, welche aber nicht verwertet wurden. Bereits nach 30 Minuten könnten die Krienserinnen 0-4 vorne liegen. Stattdessen glich der Gegner noch vor der Pause nach einem unglücklichen Krienser Eigentor aus – dem unebenen Boden sei Dank.

Die Temperatur und das knappe Auswechselkontingent wurde in der zweiten Hälfte auf dem Platz spürbar. Die Energie fehlte und trotzdem blieb Kriens das gefährlichere Team. Ein beispielloser Einsatz, welcher eigentlich belohnt werden sollte. Arzo ging innerhalb von wenigen Minuten mit 3-1 in Führung. Nach einem tollen Zuspiel von Sandra Furrer verkürzte Ramona Burch zum 3-2. Aber es nutzte leider alles nichts. Kriens warf alles nach vorne und kassierte das 4-2. Die Nerven lagen danach defintiv blank. Nicht etwa wegen des Spielstands, sondern vielmehr wegen der unfairen Spielweise der Gegnerinnen und des parteiischen Tessiner Schiedsrichters. Zwei klar gelb-würdige Foulspiele innerhalb von wenigen Sekunden wurden vom Schiedsrichter nicht geahndet. Das Ergebnis; Foulspiel und Freistoss für Arzo. Hallo? Sind wir im falschen Film? Es folgte eine Rudelbildung um den Schiedsrichter, welcher aber scheinbar nicht begriff, worum es genau geht. Die verletzte Linda Amstutz musste vom Platz getragen werden und Kriens beendete die Partie ohne weitere Auswechslung. So kann einem die Lust am Fussball definitiv vergehen. Die SCK Frauen mussten die Heimreise ohne Punkte antreten.

Niederlage hin oder her, auf der Heimfahrt wurde trotzdem ordentlich gefeiert und das einte oder andere Bier getrunken. So soll es sein. Am kommenden Sonntag folgt das letzte Saisonspiel gegen den SC Emmen, falls sie dann auch wirklich antreten. Auch gegen SG Obwalden gaben die Emmerinnen Forfait und so steht der Aufsteiger defintiv fest. Gratulation nach Alpnach zum Aufstieg.

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