Kein Tor, aber einen Punkt in Schaffhausen

Viel hätte nicht gefehlt und wir müssten hier von einem Fehlstart gegen Schaffhausen schreiben. Das Heimteam besass seine gefährlichsten beiden Offensivaktionen in den ersten drei Minuten. Zweimal mit dem Kopf, zweimal daneben. Wir hatten etwas Glück, fanden dann aber in die Partie und liessen kaum mehr etwas anbrennen. Das heisst, Defensiv arbeiteten wir 90 Minuten lang einwandfrei. Kompromisslos und abgeklärt.

Offensiv wars im Ansatz auch immer wieder gefällig, der Ball lief, zu oft einfach nur bis zum letzten, entscheidenden Zuspiel oder der entscheidenden Aktion. Es fehlte die Genauigkeit und das Durchsetzungsvermögen vor dem gegnerischen Tor.

Nach dem Seitenwechsel kam dann auch noch etwas Pech dazu, denn die Tormöglichkeiten waren dann durchaus sehenswert und schön herausgespielt. Und wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie – nicht. Zumindest heute. Dies weil wir in Schaffhausen bis zum Schluss gut organisiert und solidarisch verteidigten, die Räume zustellten, oft die zweiten Bälle hatten und dem Heimteam auch nach dem Seitenwechsel kaum Gelegenheiten boten.

Das 0:0 geht deshalb so halbwegs in Ordnung, weil wir wieder mit einer guten, geschlossenen Mannschaftsleistung auftraten, ärgerlich ist das Unentschieden aber, weil genügend Torchancen da waren, um die Heimreise mit mehr als einem Punkt anzutreten. Aber, wir haben heute die 50-Punkte Marke erreicht – wer hätte das gedacht.

FC Schaffhausen vs. SC Kriens 0:0
Lipo Park 369 Zuschauer

Tore: Nein

SC Kriens: Brügger, Alessandrini, Berisha, Elvedi, Urtic, Sadrijaj, Kukeli (61′ Bürgisser), Follonier (92′ Tadic), Ulrich (75′ Teixeira), Yesilcayir (61′ Hoxha), Abubakar

Bemerkungen: SC Kriens ohne Fanger, Fäh, Costa, Mijatovic, Busset und Dzonlagic (alle verletzt)

Statistik und Höhepunkte

 

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