Der SC Kriens taucht im Wallis

90 Wörter für 90 Minuten
Wie sehr Sion gewinnen wollte, verrät der Blick auf die Aufstellung. der Walliser. Dort fanden sich die Namen von sieben Akteuren des Super-League-Teams. Eine Nachwuchsphilosophie, so sinnvoll wie Lateinpflicht für Kindergärtner. Aber, der SCK stemmte sich dagegen, wurde zu viel Laufarbeit gezwungen und setzte Nadelstiche. Der Sion-«Nachwuchs» hatte allerdings mehr vom Spiel und kam immer wieder zu Torchancen. Ärgerlich sind die Zeitpunkte der Gegentore. Kurz vor der Pause und als die Kraft fehlte, in Unterzahl, Schilling musste mit Gelbrot duschen gehen, Minuten vor dem Abpfiff. Abhacken, zurückschlagen.

FC Sion II – SC Kriens 2:1 (1:0)
Stade St. Germin 100 Zuschauer

Tore: 41‘ Pinga 1:0, 54‘ Siegrist 1:1, 90‘ Yartey 2:1

SC Kriens: Osigwe, Geri, Fäh, Fanger, Costa, Siegrist, Cirelli, Schilling, Malbasic (46‘ Sulejmani), Wiget, Seferagic (59‘ Chihadeh)

FC Sion II: Berchtold, Tre, Kabashi, Ozcan, Ferreira, Toma, Constant (82‘ Yartey) , Karlen (82‘ Almeida), Medja, Pinga, Arlevao (88‘ Khasa)

Bemerkungen: 75‘ Gelbrot Schilling (SC Kriens). SC Kriens ohne Mangold, Bürgisser, Urtic, Marinkovic, Allou (alle verletzt)

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