SCK Frauen scheitern in der ersten Cuprunde

Gegen einen guten Gegner aus der 2. Liga konnten die Krienserinnen zwar über lange Zeit mitspielen, am Ende setzten sich die Willisauerinnen dank einer guten Chancenauswertung aber durch.

SC Kriens – FC Willisau (2.L.) 0:4 (0:2)

Kleinfeld

Tore: keine

SC Kriens: Marjanovic, Qetaj, Deschwanden, Furrer, Paganucci, Keiser, Flüeler, Wieser, Fluder, Burch, Amstutz

Ersatz: Limacher, Gorqaj, Cardoso, Villiger, Bachmann

Bemerkungen: SC Kriens ohne Hofstetter, Christen, Laky, Barbosa, Balazi

Das Losglück ist ja definitiv nicht die Sache der SCK Frauen. Bereits im letzten Jahr erwischte man einen 2. Ligisten in der ersten Cuprunde. Mit dem FC Willisau kam ein Aufstiegskandidat aufs Kleinfeld. Das Unentschieden bestand gerade mal zwei Minuten. Der erste Schuss der Gäste bedeutete auch gleich das erste Tor. Einen solchen Start wollte man eigentlich verhindern. Im Anschluss war das Heimteam unter Dauerdruck. In der 18. Minute erzielte der FC Willisau das 0-2. Mit der defensiven Ausrichtung konnten die Krienserinnen bis zur Halbzeitpause keine klaren Torchancen verbuchen.

In der Pause wurde umgestellt. Das bekannte Spielsystem sollte die nötige Durchschlagskraft bringen, auch wenn das Risiko auf weitere Gegentreffer in Kauf genommen wird. Der Plan ging auf, auch dank der Hilfe des Gegners, welcher nach dem Pausentee stark abbaute. Nun war der Ligaunterschied definitiv passé. Der SCK kontrollierte die Partie und spielte munter nach vorne. Der Gegner schien überrascht und war in der zweiten Hälfte fast ausschliesslich mit verteidigen beschäftigt. Der SCK war nun das bessere Team und dem Gast aus der 2. Liga auch in Sachen Zweikampfstärke überlegen. Man glaubte an die Überraschung. Leider waren Torchancen des Heimteams selten. Nach einem Eckball traf der SCK nur Latte und nach einem schönen Sololauf traf Shqipe Qetaj nur den Pfosten. Das Glück war nicht auf der Seite der Krienserinnen. Gegen Ende der Partie ging das Heimteam in die Offensive und erhielt den dritten und vierten Gegentreffer.

Eine Niederlage ist immer eine Enttäuschung, vor allem wenn man mit so viel Einsatz und Herzblut auftritt. Dementsprechend waren auch die Worte von Trainer Gino Christen nach dem Spiel positiv. Man hatte alles versucht und dem Gegner das Leben schwer gemacht. Trotz Niederlage können die Girls aus Kriens mit erhobenen Haupt in die weiteren Meisterschaftspartien gehen. Nächsten Sonntag wartet der Tabellenführer FC Sempach. Anpfiff ist um 11.45 Uhr in der Sportanlage Seeland. Mit einem Sieg könnte der SCK sogar die Tabellenführung übernehmen.