Schwacher Auftritt im zweiten Meisterschaftsspiel

Viel zu sagen zu dieser Partie gibt es eigentlich nicht. Die Krienserinnen haben sich viel vorgenommen, gehen in Gunzwil aber wieder als Verlierer vom Platz. Eine schmerzliche Niederlage in doppelter Hinsicht.

FC Gunzwil – SC Kriens 4:2 (2:0)

Linden

Tore: 81′ Deschwanden, 82′ Amstutz

SC Kriens: Marjanovic, Villiger, Deschwanden, Paganucci, Furrer, Keiser, Wieser, Fluder, Qetaj, Christen, Burch

Ersatz: Laky, Flüeler, Limacher, Amstutz

Bemerkungen: SC Kriens ohne Hofstetter, Gorqaj, Huber, Barbosa, Bachmann, Balazi, Cardoso

Das Unheil hat schon früh seinen Lauf genommen. Bereits nach zwei Spielminuten kassierte der SCK das 1-0. Eine Unachtsamkeit hat ausgereicht, um die SCK Defensive Schachmatt zu setzen. Im Anschluss versuchten die Krienserinnen Tritt zu fassen und erhöhten den Druck. Der Aufwand wurde aber nicht belohnt. Kriens spielte, Gunzwil schoss die Tore. In der 25. Minute reichte ein Pass in die Tiefe und es stand 2-0 für das Heimteam.

Die Pausenansprache schien alles noch schlimmer gemacht zu haben. Die zweite Hälfte war auf beiden Seiten keine gute Werbung für den Fussball. Die Girls aus Kriens versuchten ranzukommen, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Céline Wieser traf drei Mal nur die Latte. Wenn’s nicht läuft, dann läuft’s eben nicht. Der nächste Dämpfer folgte in der 79. Minute. Marina Christen blieb nach einem Zweikampf liegen. Mit Verdacht auf Kreuzbandriss ging es mit der Ambulanz ins Kantonsspital. Gute Besserung Marina!

Es folgte eine Schlussphase, die es in sich hatte. Nach einem grenzwertigen Einstiegen gegen Lea Laky entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Laura Deschwanden verwandelte souverän und gab dem SCK die Hoffnung zurück. Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff entwischte Karin Amstutz und spielte den Ball an der Torhüterin vorbei. 2-2! Der FC Gunzwil war verunsichert. Doch gerade in dieser Phase erhielt der SCK erneut ein ärgerliches Gegentor. Ein Schuss aus 30 Meter düpierte Torhüterin Ines Marjanovic und brachte das Heimteam wieder in Führung. In der Schlussphase warf der SCK alles nach vorne und wurde ausgekontert. Das vierte Gegentor war auch der Schlusspunkt.

Spiel vergessen und nach vorne schauen lautet die Devise. Am nächsten Sonntag reist der ASM Arzo aus dem Tessin nach Kriens. Anpfiff ist um 16.15 Uhr.