SC Kriens – FC Sion II

Alles wird anders – irgendwann
«Digitale Transformation» ist jetzt nicht unbedingt ein Traditionsbegriff des Fussballs. So wie Viererkette, Blutgrätsche oder Lattenkreuz. Was tönt wie der Filmtitel des nächsten Terminator-Streifens, ja ja der kommt wieder, respektive er ist schon zurück, schreiben sich die Unternehmen landauf und landab ins Hausaufgabenbüchlein. Sich fit machen für die digitale Zukunft. Die Technologie bestimmt den Berufsalltag. Alles ist mit jedem und jeder vernetzt, automatisiert und kann dazu noch ausgedruckt werden. Nun gut.

Auch der SC Kriens, fortschrittsdenkend wie sich der Verein gibt, ist kürzlich mit einem technologischen Pionierprojekt für die Fussballwelt bei der FIFA vorstellig geworden. So werden ab der kommenden Saison die Schiedsrichter bei SCK-Heimspielen durch unparteiische Drohnen ersetzt. Die «Flying-Refs» kreisen über dem Rasen, leiten die Partie mittels Bewegungssensoren, verteilen Karten (also sie leuchten dann jeweils gelb oder rot) und beliefen die Zuschauer darüber hinaus mit Wurst und Bier. Dafür wird es eine Bestell-App geben, wie SCK-Präsident Werner Baumgartner über Facebook ausrichten lässt.

Weiter hat der SC Kriens beim SFV ein Gesuch eingereicht, ab kommender Saison Fussball-Roboter ins Kader aufnehmen- und in Meisterschaftsspielen einsetzen zu dürfen. Diese Neuerung würde natürlich für alle Mannschaften gelten. Pro Team wären so drei Roboter erlaubt – in England fünf. Mit Blick auf die SCK-Verletztenliste eine längst überfällige Massnahme. Im Kleinfeld ist Ueli Mattman momentan auf der Suche nach einem geeigneten Raum für das Ersatzteillager und Sportchef Bruno Galliker testet in der Nähe von San Francisco die Fertigkeiten der unterschiedlichen Fussball-Roboter-Modelle. Wahrscheinlich wird sich der SCK für die Version «Powerstriker JHT44» entscheiden.

Sobald die Akkus der Fussball-Roboter dann ihre Leistungskraft verlieren, nach ca. acht Jahren, können die Modelle gewinnbringend nach Katar oder China verkauft werden. Dafür wird es dann auch eine Bestell-App geben.

Wir freuen uns auf diese und viele andere digitale Transformationen. Am Samstag gegen den Sion-Nachwuchs bleibt im Kleinfeld vorerst alles beim Alten. Ist ja schliesslich Ostern.

Wir sehen uns im Kleinfeld. Samstag, 26. März 17.30 Uhr.  

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