FC Basel II – SC Kriens

Mit dem Fussballgott an deiner Seite
Diesen Samstag (15:00 Uhr) muss Kriens zur Nachwuchs-Mannschaft des FC Basel reisen. Wie soll man dies einstufen? Wen kennt man bei den Baslern? Jerome Roth, Adonis Ajeti, Marko Drakul, Deni Kadoic – lassen wir es.

Aber: Wer ist Trainer? Thomas Häberli. Ja, genau der: Hat in einer NLA-Saison immerhin acht Tore für den SC Kriens erzielt, spielte in der ganzen Schweiz und wurde bei den Young Boys schliesslich mit 74 Toren ein Fussballgott, den alle verehrten. Auch abseits des Feldes. «Züri West» änderte sogar kurzfristig den Bandnamen auf «The Häberlis».

Kurz: Häberli war und ist ein Grosser. Aber wird er auch einmal ein grosser Trainer? Grosser Spieler gleich grosser Trainer?

Nicht so einfach. Noch ein Grosser trainiert eine Nachwuchsmannschaft: Zinedine Zidane. Die «Castillas», die Jungspunde von Real Madrid. Sollte irgendwie nicht so schwierig sein, denkt man. Mit den teuersten Junioren etwas zu erreichen. Aber: «Zizu» verpasste sogar die Playoffs in der 3. Liga (analog der Promotion League).

Alle mögen ihn, alle lieben ihn – aber jetzt heisst es: Wenn der seine Jungs nicht auf die Rolle kriegt, ist fertig mit lustig. Das zeigt: Nicht alle schaffen es auch als Trainer. Ach ja: Goalietrainer bei FC Basel U21 ist übrigens ein gewisser Jörg Stiel.