Alles zur SCK-Generalversammlung 2016

Der SC Kriens blickt auf eine erfolgreiche Saison 2015/16 zurück. Sportlich etablierte man sich nach dem Aufstieg umgehend in der Promotion League. Zudem präsentierte der abtretende Finanzchef Oliver Meier einen Gewinn von 108’000 Franken.

Jahresgewinn und Schuldenabbau
Der SC Kriens schliesst die Saison 2015/16 mit einem Gewinn von 108’000 Franken ab. «Hauptverantwortlich dafür waren unsere Ausgabedisziplin im Tagesgeschäft, sowie die Bereinigung von verschiedenen Altlasten», sagt Finanzchef Oli Meier. Dank dem positiven Ergebnis reduzierten sich die Vereinsschulden von 171’000 auf nunmehr 63’000 Franken. Die Restschulden des Vereins setzen sich hauptsächlich aus Darlehen von Privatpersonen zusammen. «Dieses gute Resultat war nötig, damit der SC Kriens in der Spur bleibt. Jetzt gilt es aus finanzieller Sicht die Disziplin aufrecht zu erhalten», so Oli Meier.

Oli Meier gibt zwar sein Amt als SCK-Finanzchef ab, bleibt dem SC Kriens aber als Vorstandsmitglied mit Spezialaufgaben erhalten. «Es ist schön, dass Oli uns in einer noch genauer zu bestimmenden Funktion als Vorstandsmitglied erhalten bleibt. Ich freue mich sehr darüber», sagt SCK-Präsident Werner Baumgartner. 

Simon Bachmann

Simon Bachmann

Neuer Finanzchef
Neuer SCK-Finanzchef wird Simon Bachmann (33). Der diplomierte Treuhandexperte wurde von den Vereinsmitgliedern einstimmig gewählt. Als langjähriger SCK-Junior und Aktivspieler kennt Simon den Verein und die SCK-Familie bestens und wird somit keine lange Eingewöhnungszeit im Kleinfeld brauchen. «Wir freuen uns sehr, dass wir mit Simon einen sehr gut zum SC Kriens passenden und kompetenten Finanzchef gefunden haben», sagt SCK-Präsident Werner Baumgartner.

Neu im SCK-Vorstand sind auch Vasko Lakic und Peter Gugger. Vasko ist beim SC Kriens neu verantwortlich für die Schiedsrichter und Peter kümmert sich als Delegierter des Vereins vorwiegend um Spezialprojekte wie aktuell um die Organisation des Spielbetriebs während des Stadionneubaus.

Ehrenmitglied Werner Häfliger 
Seit Jahrzehnten ist Werni Häfliger in verschiedenen Ämtern beim SC Kriens tätig. Als Team-Manager, Busfahrer oder als Schiedsrichterbetreuer. Werni Häfliger gehört zum Kleinfeld und sein langjähriges Engagement für den SC Kriens ist eine Inspiration für uns alle. Mit grossem Applaus wurde Werni sehr verdient zum Ehrenmitglied des SC Kriens ernannt. Zu SCK-Freimitgliedern wurden die langjährigen Helfer und SCK-Freunde Fred Howald, Andrea Renggli, Sibylle Samberger und Stefan Huber gewählt.  

Vier der fünf Ausgezeichneten: Die neuen Freimitglieder Stefan Huber, Andrea Renggli, Sybille Samberger und das neue SCK-Ehrenmitglied Werner Häfliger (v.l.). Es fehlt Freimitglied Fred Howald.

Vier der fünf Ausgezeichneten: Die neuen Freimitglieder Stefan Huber, Andrea Renggli, Sybille Samberger und das neue SCK-Ehrenmitglied Werner Häfliger (v.l.). Es fehlt Freimitglied Fred Howald.

Drei Vereinsaustritte
Ihr Amt beim SC Kriens niedergelegt haben Nadine Fischer (Marketing) und Werner Kaufmann (Verantwortlicher Schiedsrichter), beide treten aus dem Vereinsvorstand aus. Wir bedanken uns bei Nadine und Werner für ihr Engagement und ihr Wirken für den
SC Kriens.

Verlassen wird den SCK auch der Technische Leiter, und damit der Verantwortliche für den Spitzenjuniorenfussball, Thomas Schneeberger. Der SC Kriens und Thomas Schneeberger beenden ihr Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen per Ende Jahr. Ein Nachfolger wird in den nächsten Wochen bekanntgegeben.

Breiten- und Spitzensport zusammen
Der SC Kriens will den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Oberstes Ziel ist es, die verbleibende Restschuld abzubauen und bei der ersten Mannschaft mit jungen Spielern aus der Innerschweiz regional und national Akzente zu setzen. Der Spitzen- und Breitensport soll im Kleinfeld mit gleicher Priorität unter einem Dach vereint bleiben und die Vereinsarbeit hauptsächlich im Ehrenamt stattfinden.

Zudem möchte der SC Kriens mit seiner Arbeit und seinen Projekten, wie zum Beispiel dem Präventionskonzept für den Juniorenfussball, schweizweit anerkannt und als Verein mit einer sportlichen- und gesellschaftlichen Relevanz wahrgenommen werden. Der gesellschaftliche Stellenwert und das familiäre Umfeld bleiben wichtige Punkte in der Vereinspolitik.


Jahresberichte

PRÄSIDENT

SPORTCHEF

JUNIOREN BREITE

JUNIOREN SPITZE

SENIOREN

Werner Baumgartner, Präsident SC Kriens

Der Sportclub Kriens hat ein gutes und sportlich wie auch finanziell erfolgreiches Vereinsjahr hinter sich. Nach den grossen Schwierigkeiten in der Vergangenheit steht der SCK wieder auf soliden Beinen auch wenn noch eine Restverschuldung besteht.

Der Verein hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn von Fr. 108‘000.- erwirtschaftet. Die Verschuldung konnte innert Jahresfrist von Fr. 171’000.- auf nunmehr Fr. 63’000.- gesenkt werden. Die Sanierung des Vereins ist damit weitgehend abgeschlossen. Die verbleibenden Schulden konnten von schwer vorhersehbaren Verbindlichkeiten in Darlehen gewandelt werden. Diese werden im Rahmen der Rückzahlung nochmals auf unsere Liquidität drücken, aber sie sind zumindest planbar.

Diese erfreuliche Entwicklung ist ein Verdienst aller Vereinsmitglieder. Auf allen Ebenen wurde sehr hart gearbeitet damit der SCK wieder gesund wird. Besonders herausheben möchte ich den unermüdlichen und hartnäckigen Einsatz unseres zurücktretenden Finanzchefs Oli Meier. Er war ein ganz wesentlicher Eckpfeiler der finanziellen Gesundung während den letzten drei Jahren.

Jetzt gilt es die positive Entwicklung mit Sorgfalt und Disziplin weiterzuführen. Es stehen zwei sehr schwierige Jahre vor der Türe. Der Neubau des Stadions wird zu grossen Ausfällen bei den Einnahmen und auch zu Mehrausgaben führen.

Entsprechend sieht das Budget für die bereits laufende Saison angespannt aus. Wir müssen vor allem auf Grund von Einnahmenausfällen mit einem Defizit in der Grössenordnung von Fr. 50’000.- rechnen.

Das sportliche Jahr war geprägt von sehr guten Leistungen unserer 1. Mannschaft. Nach dem Wiederaufstieg in die Promotion Liga, waren wir mit dem Ziel gestartet uns in der ersten Tabellenhälfte zu behaupten. Tatsächlich hat sich die Mannschaft um Marinko Jurendic und Chregel Kurth mit ausgezeichneten Leistungen ab Saisonbeginn in den ersten Positionen der Rangliste etabliert. Ein Aufstieg in die Challenge League lag lange Zeit gar im Bereich des Möglichen. In der bereits angelaufenen Saison hat unsere 1. Mannschaft bereits wieder für sehr gute Resultate gesorgt und mit dem Sieg im Cup in der ganzen Schweiz für Aufsehen gesorgt.

Ein grosser Dank für die erfolgreiche Saison gilt dem ganzen Team mit allen Betreuern und insbesondere auch Marinko Jurendic und Bruno Galliker.

So hatte sich die Vereinsleitung entschieden trotz nicht einfachen Voraussetzungen den Antrag für eine Challenge League Lizenz zu stellen. Die Lizenz wurde uns nicht erteilt. Die beiden wesentlichen Gründe waren die noch immer vorhandene Überschuldung und Fragen rund um die Infrastruktur. Angesichts der Tabellensituation kurz vor Ende der Saison entschieden wir keinen Rekurs zu machen. Leidig an der ganzen Geschichte war die sehr saloppe und wenig konstruktive Kommunikation von Seiten Verband.

Auch unsere 2. Mannschaft unter René Müller konnte sich trotz schwierigem Start gut in der 3. Liga behaupten. Wir sind unserem Ziel wieder eine «salonfähige» zweite Mannschaft zu haben, einen grossen Schritt näher gekommen.

Bei den Junioren und im Breitensport war die sportliche Erfolgsquote bei über 35 Mannschaften naturgemäss unterschiedlich. Es wurde aber auf allen Ebenen gut gearbeitet und wir dürfen insbesondere stolz auf unsere gesamte Juniorenabteilung sein. Sie ist ein sehr wichtiges Aushängeschild und ein Sympathieträger für den ganzen Verein. Der Junioren- und Breitensport soll weiterhin höchste Priorität für uns haben.

Last but not least möchte ich unsere Frauenmannschaft erwähnen. Sie ist auf und neben dem Spielfeld eine grosse Bereicherung für unseren Verein. Wer einmal ein Spiel besucht hat, weiss warum. 

Ich möchte an dieser Stelle einmal mehr die herausragende Leistung all unserer Helferinnen und Helfer erwähnen. Was beim SC Kriens an Fronarbeit geleistet wird, ist unglaublich und einmalig. Nur dank Euch ist es möglich Spitzensport und Breitensport unter einem Dach zu führen und zu leben.

Im Herzen dieser Arbeit ist nicht zuletzt unser Gastroteam unter der Leitung von Vreni Sigrist. Euer Einsatz an unzähligen Abenden und Wochenende machen es möglich, dass die SCK Familie immer einen Ort hat wo man sich treffen und ausgezeichnet verpflegen kann.

Wir hatten uns letztes Jahr die folgenden Ziele gesetzt:

  • Vollständige Sanierung des Vereins
  • Nummer 2 in der Zentralschweiz
  • Junioren: stark in der Spitze, solid in der Breite
  • Vergrösserung der Mitgliederbasis
  • Vergrösserung der Sponsorenbasis
  • Baubewilligung für das Projekt Sportzentrum bis Ende 2016

Viele dieser Ziele konnten erreicht werden. Der Verein ist saniert und ist wieder stolze Nummer 2 im Zentralschweizer Fussball. Bei den Junioren geniessen wir hohes Ansehen, selbst wenn ab und zu auch einmal etwas nicht rund läuft. Wir konnten viele neue Mitglieder gewinnen und so die Basis für den SCK vergrössern.

Schwierig gestaltet sich hingegen die Suche nach Sponsoren. Es fehlt uns auch dieses Jahr wieder ein Hauptsponsor. Trotz positiven Leistungen und einem wieder guten Image sind unsere Werbeeinnahmen am Sinken. Die Steigerung der Werbeinnahmen ist nebst dem Neubau des Stadions unser Hauptziel für das neue Vereinsjahr.

Positiv entwickelt sich unser Projekt Sportzentrum Kleinfeld. Wir hoffen und erwarten, dass wir ab Januar 2017 mit dem Neubau starten können. Ohne Einsprachen bis Anfang Oktober, dürfen wir mit einer Baubewilligung bis Ende Jahr rechnen. Der Einwohnerrat Kriens wird am 3. November ein drittes und letztes Mal dazu tagen und hoffentlich die Basis für ein Zustandekommen legen.

Ich danke allen Helfern und Freunden des SC Kriens für Euren stetigen und unermüdlichen Einsatz für unseren Verein und das Vertrauen in unsere Arbeit.

Bruno Galliker, Geschäftsführer Sport

1. Mannschaft
Nach dem sofortigen Wiederaufstieg in die Promotion-League waren wir sehr gespannt, wie wir uns eine Liga höher schlagen würden. Wir konnten die Mannschaft im Grossen und Ganzen zusammenhalten und punktuell sogar verstärken. Leider mussten wir aber schon in der Vorbereitung auf die Saison 15/16 verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Till Fischer und Marco Wiget erlitten im Sommer 2015 einen Kreuzbandriss. Nach einem guten Start in die neue Saison, dem guten Cup-Spiel gegen die Berner Young Boys, das knapp mit 1:2 verloren ging, blieb uns jedoch das Pech in der Vorrunde an den Sohlen kleben. Weitere Verletzungen führten dazu, dass wir zum Teil nur mit 11 Spieler zur Verfügung standen und wir unser Kader mit Spielern aus der 2. Mannschaft ergänzten. Dennoch spielte die Mannschaft eine sehr gute Hinrunde. Im Winter lagen wir mit 29 Punkten aus 17 Spielen auf dem guten 3. Tabellenrang. Im Winter haben wir uns entschieden auf ein Trainingslager zu verzichten und uns in Kriens auf die Rückrunde vorzubereiten. Und wieder mussten wir kurz vor dem Rückrundenstart einen Rückschlag verkraften. Guto verletzte sich wenige Tage vor dem ersten Spiel so schwer, dass er uns bis Ende Saison fehlte. Die ersten Spiele waren dann etwas harzig, doch die Mannschaft rückte noch näher zusammen und erspielte sich in den 13 Rückrundenspielen 8 Siege, 1 Unentschieden und musste nur 4 Niederlagen einstecken. Damit beendeten wir die erste Saison nach dem Aufstieg auf dem ausgezeichneten 3. Schlussrang. Als Ganzes können wir sagen, dass unsere Ziele für die erste Promotion League Saison nach dem Aufstieg voll und ganz erreicht wurden. Wir wollen nun natürlich nicht stehen bleiben, sondern uns stetig weiterentwickeln und uns sportlich wie auch organisatorisch verbessern. Wir möchten das bestmögliche Umfeld aufbauen und weiterhin den jungen Spielern professionelle Bedingungen bieten.

2. Mannschaft
Für die 2. Mannschaft konnten wir mit René Müller einen erfahrenen und altbekannten Trainer der 3. Liga Mannschaft gewinne. Er hat die Aufgabe eine neue Mannschaft aufzubauen und diese mittelfristig an die 2. Liga heranzuführen. Das Ziel ist es jungen Spielern aus dem SC Kriens über die 2. Mannschaft den Sprung ins Fanionteam zu ermöglichen. Zu Beginn der Saison tat sich die Mannschaft in der 3. Liga noch schwer. Zum einen, da eine völlig neu zusammengewürfelte Mannschaft auf dem Platz stand und zum anderen, da immer wieder Spieler an die 1. Mannschaft abgegeben werden mussten, weil man dort mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatte. Diese Chance nutzte Stipe Drmic um sich in der 1. Mannschaft zu etablieren. In der Rückrunde konnte dann auch René Müller aus dem vollen Schöpfen und setzte sich schon bald mit der Mannschaft im Mittefeld ab. Die erste Saison nach dem Neuaufbau kann somit sicher als erfolgreich abgebucht werden. Auch hier will man sich nun nicht zufriedengeben, sondern sich weiterentwickeln. Die Vorgaben für die neue Saison sind klar definiert. Man soll erstens junge Spieler an die 1. Mannschaft heranführen und zweitens in der Spitzengruppe der 3. Liga mithalten können.

Teddy Henzi, JUKO-Mitglied

Der Nachwuchs des SC Kriens darf auf eine gelungene Saison zurückblicken. Dabei gab es Neuerungen bei den insgesamt 32 geführten Teams im Nachwuchsbereich: Erstmalig wurden drei G-Junioren-Teams unter der Leitung von Matthias Huser geführt. Das im Frühjahr 2015 gebildete Damenteam, trainiert von Gino Christen und Michael Krummenacher, nahm den Meisterschaftsbetrieb auf. Ebenfalls neu war die Bildung eines A-Juniorenteams in Kooperation mit dem Luzerner Sportclub. Vor Weihnachten wurde für die Rückrunde ein weiteres E-Juniorenteam mit dem Trainer Timo Mattmann für den Meisterschaftsbetrieb gebildet. Dieses nahm mit 16 (!) Spieler/innen, allesamt von der Warteliste, den Trainings- und Meisterschaftsbetrieb auf.

Auf die Saison 2015/16 waren auch viele gewichtige personelle Veränderungen in der Juniorenkommission zu verzeichnen: Toni Schwab als Leiter Breitenfussball und Thomas Schneeberger als Leiter Spitzenfussball ersetzten Aaron Künzle und Genesio Colatrella. Der bisherige Verantwortliche für den Kinderfussball KIFU Alberto Barreiro wurde Mitglied bei der technischen Kommission beim IFV und konnte sein Amt beim SC Kriens an Oliver Barmettler übergeben. Nebst dem Amt des SPIKO übernahm Zivorad Tanev auch die die Verantwortung für den Bereich Jugend und Sport J+S. Der JUKO ist es gelungen, die Teamzuteilung und die Rekrutierung der Trainer so früh wie noch nie abzuschliessen. So konnten allen Junioren und deren Eltern die Aufgebote noch vor Beginn der Sommerferien zugestellt werden. Den vier neuen Krampfern, Toni, Thomas, Oli, Zivi sowie der gesamten JUKO ein grosses Dankeschön, ihr habt einen super Job gemacht!

Neuerungen ergaben sich ebenfalls bei den drei Juniorenbussen: Der Donatorenclub 91 hat die drei Mannschaftsbusse aus dem Leasing gekauft und sämtliche Mängel behoben. Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit übergab der Donatorenclub 91 die drei Juniorenbusse der Nachwuchsabteilung des SC Kriens. Mit Otto Schmidlin, Gianluca Simone, und Werner Häfliger konnte die JUKO ein Bus-Betriebs-Management aufbauen, damit die Sicherheit der Busse jederzeit gewährleistet ist. Ein herzliches Dankeschön an den Donatorenclub 91 und das Unterhaltsteam.

Im Februar 2016 stand der alljährliche JUKO-Ausflug auf dem Programm, zu welchem auch alle unsere Helfer eingeladen waren: Eine kurze Wanderung ab Schwarzenberg führte uns zum Landgasthof Langerlen, wo wir bei einem Wurstseminar unsere Grillade selber herstellen und geniessen konnten. Dieser Anlass soll jeweils auch ein kleines Dankeschön sein an den gesamten Trainerstab und alle unsere zahlreichen Helferinnen und Helfer im Hintergrund. Leisten wir doch beim Nachwuchs des SC Kriens wertvolle Integrations- und Erziehungsarbeit und geben den Jugendlichen die Möglichkeit, einer sinnvollen und sportbezogenen Freizeitbeschäftigung nachzugehen. Auch hier ein Riesendank an euch alle!

Dem kleinen und effizienten Turnier-OK ist es gelungen, für die Turniere im Winter und im Sommer ein jeweils hochstehendes Turnier mit hochkarätigem Teilnehmerfeld auszutragen. Am Sommerpilatuscup, welcher als Vorbereitungsturnier ausgetragen wird, nahmen 36 Spitzenteams aus der ganzen Schweiz teil.

In Zusammenarbeit mit der Fachstelle mira wurde mit der Erarbeitung eines Präventionskonzepts begonnen, welches in den kommenden Saisons umgesetzt werden soll. Der SC Kriens will seine Verantwortung für die soziale Entwicklung der jungen Fussballerinnen und Fussballer wahrnehmen und durch eine umfassende Gewaltprävention nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch Erwachsene wie Trainerinnen und Trainer, Betreuende, Funktionäre und den ganzen Verein stärken und schützen.

Finanziell konnte der Nachwuchs des SC Kriens dank hoher Ausgabendisziplin in der abgelaufenen Saison ein leicht positives Ergebnis erzielen und kam seinen finanziellen Verpflichtungen jederzeit nach.

Neben den Trainerinnen und Trainer, welche – auch wenn oft nur eine bescheidene Spesenentschädigung als Gegenleistung erbracht werden kann- viele Stunden und grosses Herzblut in die Ausbildung der Nachwuchsfussballerinnen und -fussballer investieren, möchten wir uns ganz herzlich für die Unterstützung unserer Sponsoren und Gönnern bedanken. Eine spezielle Erwähnung haben sich die folgenden Unternehmen und Organisationen verdient:

  • Plilatusmarkt als Hauptsponsor,
  • Migros SportXX als Partner des Team Innerschweiz,
  • Opacc als Sponsor der Fussballschule
  • Luzerner Kantonalbank insbesondere auch als Turnier-Sponsor,
  • Donatorenclub 91 unter der Leitung von Markus Hartmann und Marcel Bachmann,
  • Pizzeria Al Forno, KF Haushaltgeräte & Küchenbau, Raiffeisenbank Kriens und Destination Travel als Werbepartner Juniorenbusse.

Ein spezieller Dank gebührt auch Rolf und Vreni Sigrist mit dem Restaurant-Team, Alice Scheiber und Beatrice Senn als Mitarbeiterinnnen des Sekretariats, Werner Häfliger als Betreuer der Juniorenbusse, den beiden umgänglichen Stadionwarten Urs Kaufmann und Marcel (Cello) Meyer, den Vorstandskollegen des Hauptvereins sowie den Kolleginnen und Kollegen der Gesamten Nachwuchsabteilung für ihr grosses Engagement und die tolle Zusammenarbeit.

Thomas Schneeberger, Technischer Leiter

Meine erste Saison beim SC Kriens. In erster Linie ging es für mich darum, die Menschen beim SC Kriens besser kennen zu lernen, mich einzufügen, mich zu platzieren und gleichzeitig meine «Duftmarken» zu setzen. Ebenso war es mir wichtig, die Zusammenarbeit mit der Abteilung Junioren-Breite zu durchleuchten und geeignete Lösungen für beide Parteien zu finden, was uns gelungen ist. Da wir teilweise unterschiedliche Ziele verfolgen, werden wir aber auch hier an Grenzen stossen, die wir gegenseitig respektieren müssen. Ich bin da jedoch guter Dinge.

Ebenso durfte ich viele Gespräche mit Spielern und Eltern führen. Sie haben gezeigt, dass sehr viel Herzblut, Emotionen und Verzicht zum Spitzenfussball gehört. Die daraus entstehenden Erwartungen enden aber für viele schmerzhaft, weil der Traum vom Fussballprofi nur bei wenigen in Erfüllungen geht.

Dies alles unter einen Hut zu bringen, war nicht so einfach, da ich November und Dezember eine bereits lange im Voraus geplante Reise endlich, wenn auch etwas überraschend, mit meiner Frau in Angriff nehmen durfte.

Der Sportchef und die Trainer und Assistenten arbeiteten aber auch in dieser Zeit unermüdlich weiter, so dass der Betrieb in der Vorrunde ohne grössere Probleme abgeschlossen werden konnte. Leider konnten wir nicht an unsere gewohnten Leistungen aus den Vorjahren anknüpfen und mussten teilweise in der Meisterschaft schmerzhafte Niederlagen einstecken. Da ich die Rangliste nicht als Mass aller Dinge ansehe, war es wichtig für mich, die gemachten Fortschritte der Teams und Spieler zu sehen.

Unser Trainingslager im Februar, das wir mit fünf Spitzenteams durchführten, sollte unser Höhepunkt der letzten Saison werden. Tatsächlich konnten wir dann auch die guten Trainingsbedingungen nutzen und teilweise riesige Schritte vorwärts gehen, was sich auch anschliessend in den Trainings und Spielen der Rückrunde gezeigt hat. Wir konnten hohe Niederlagen aus der Vorrunde in Siege umwandeln, was einerseits beweist, dass man aus Niederlagen lernen kann und andererseits zeigt, dass im Pubertätsalter Leistungssprünge nicht wirklich planbar aber doch Realität sind.

Rückblickend können wir mit dem Saisonverlauf und der Aufholjagd zufrieden sein – auch mit der Erkenntnis – dass wir einiges Verbessern können!

Ruedi Pfyffer, Senioren Obmnann

Senioren 30+
In der vergangenen Saison mussten unsere Senioren 30+ leider den Abstieg aus der Meistergruppe hinnehmen. Schuld an diesem Umstand war sicherlich die «Überalterung» unserer Senioren. Gegen die zum Teil um 10 Jahre jüngeren Gegner konnten sie nicht genügend dagegen halten. Dem Trainer Pascal Christen und seinen Mannen möchte ich ein grosses Lob aussprechen. Schon seit etlichen Jahren sind sie die stillen, ehrenamtlichen Helfer im Kleinfeld. Der Matchuhr-Bierstand ist schon Kult, hier trifft sich die Jung und Alt. Nun beginnt eine neue Saison mit vielen neuen Gesichter und ehemaligen SCK Spielern. Pascal Christen  hat das Amt an Marco Meier übergeben. Ich bin sicher wir werden bald wieder Erfolge vermelden können. Vielen Dank für euren Einsatz.

Senioren 40+
Die Spieler um «Erfolgstrainer» Benny Portmann hatten auch in der letzten Saison zu kämpfen. Wie schon in der Vergangenheit ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler das Problem. Trotz einem mit Bayern München vergleichbarem Kader mit über 25 Spieler sind es dann am Spieltag nur noch deren 12 Einsatzfähige Mannen die sich um die 11 Plätze streiten. Die Ur–Krienser (Erni, Lötscher, Lütenegger, Richner, Schmid, Schaffenrath usw.) kommen nun ins «Veteranen» Alter und werden nun für etwas mehr Konkurrenz sorgen. Wir sind gespannt wohin der sportliche Weg führt. Leider muss auch der Abgang vom Coach Roli Kälin vermeldet werden. Roli du warst immer für die Veteranen da, wir werden deine Arbeit und Kommentare sehr vermissen. Besten Dank natürlich auch der  Mannschaft für eure unzähligen Stunden auf und neben dem Platz.

Senioren 50+
Unsere älteste Fussballmannschaft spielt in einer 4er Gruppe in Turnierform. 4 x im Jahr trifft man sich und spielt gegeneinander. Der Gruppensieger spielt dann im Frühling um den Senioren 50+ Titel. Spielen und spielen lassen ist hier das Motto. Die Geselligkeit kommt natürlich nicht zu kurz und auch ein Gespräch unter Fussballern darf nicht fehlen. Werner Moser und Coach Werner Krummenacher machen das mit sehr viel Herzblut und kämpfen auch hier um genügend Spieler. Vielfach ohne Ersatzspieler und mit dem „letzten“ Aufgebot wird um Punkte gekämpft. Die Erfolge sind dann aber umso schöner und der Freitagabend etwas länger. Herzlichen Dank euch beiden und auch der Mannschaft.