Frauen: Krienserinnen ziehen ins Cup-Viertelfinale ein

Das Cup-Abenteuer der SCK Frauen geht weiter. Mit viel Kampf und Laufbereitschaft setzten sich die Krienserinnen gegen Liga Konkurrent SG Obwalden verdient durch.

SC Kriens – SG Obwalden 3:1 (2:1)

Kleinfeld

Tore: 7′ Amstutz K., 26′ Qetaj, 61′ Laky

SC Kriens: Büchler, Paganucci, Deschwanden, Bachmann, Furrer, Amstutz L., Fluder, Kunz, Wieser, Burch, Amstutz K.

Ersatz: Limacher, Laky, Villiger, Keiser, Qetaj

Bemerkungen: SC Kriens ohne Cardoso, Marjanovic, Lazri, Huwyler, Flüeler, Sarcevic, Balsiger, Gorqaj

Alles war angerichtet für einen Cupfight im Kleinfeld. Anstelle des gewohnten Kunstrasens mussten die Frauen auf den Platz 2 ausweichen. Es roch nach Gras und Erde und die Zuschauer strömten in Massen an den Spielfeldrand, um das Heimteam zu unterstützen. Gleich zu Beginn: Vielen Dank für euer zahlreiches Erscheinen und den grossartigen Support!

Es kam zum dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Vorrunde. Eine Niederlage und ein Unentschieden sind nicht gerade gute Argumente für ein Cup Weiterkommen. Aber alle guten Dinge sind drei. Die SCK Frauen hatten nichts zu verlieren und die Formkurve stimmt. Dementsprechend druckvoll startete das Heimteam ins Spiel und drängte die Gäste gleich mal in die Defensive. Wie bereits im letzten Duell vor zehn Tagen war die SG mit dem Pressing und den kompromisslos geführten Zweikämpfen überfordert. Wie einfach Fussball sein kann, zeigten die Krienserinnen noch in der Startphase. Mit nur drei Pässen wurde Ramona Burch über die rechte Seite lanciert. Karin Amstutz lief goldrichtig und verwandelte die scharfe Hereingabe aus fünf Meter zur SCK Führung.

Kriens nahm im Anschluss das Tempo aus dem Spiel und prompt wurden die Gäste gefährlicher. Die Abwehr stand aber mehrheitlich solide und liess keine gefährlichen Aktionen zu. Der SCK fing sich wieder und erhöhte Mitte der ersten Hälfte wieder das Tempo. Nach einem Eckball von Céline Wieser war es die Kleinste auf dem Feld, Shqipe Qetaj, die den Kopf hinhielt und zum 2-0 erhöhte. Die beruhigende zwei Tore Führung hielt leider keine zwei Minuten. Ein Obwalden Freistoss in den Strafraum konnte nicht geklärt werden und schon stand es 2-1. Mit diesem Resultat ging in die Pause.

Schönen Fussball suchte man in der zweiten Hälfte vergebens. Der holprige und schwer bespielbare Kleinfeld Rasen machte ein kontrolliertes Zusammenspiel fast unmöglich. Kriens bangte in den ersten 15 Minuten des zweiten Umgangs um die Führung. Ein scharf getretener Freistoss an der Krienser Strafraumgrenze wurde von SCK Torfrau Karin Büchler mustergültig entschärft. Alles in allem ein geruhsamer Mittwochabend für die SCK Schlussfrau. Die Luft ging den Gegnerinnen langsam aber sicher aus und so konnte der SCK das Schiff wieder in ruhigere Gewässer lenken. Lea Laky entschied die Partie vorzeitig mit ihrem Tor in der 61. Minute. Die Siegestorschützin aus dem Achtelfinal setzte sich gegen die letzte Obwalden Verteidigerin durch, umkurvte die Schlussfrau der Gäste, legte den Ball auf den rechten Fuss und schob ein. Die zwei Tore Führung war wieder Tatsache. Auf eine Schlussoffensive der Gäste wartete man vergebens. Kriens spielte die Zeit herunter und hätte locker noch einige tolle Möglichkeiten verwerten können. Das Spiel war aus und die Freude über den Viertelfinal Einzug gross.

Kriens steht nach dieser erneut starken Teamleistung unter der besten acht IFV Frauenteams und kann weiter träumen. Im Frühling geht es im Cup weiter, wo fast nur noch 2. Ligisten warten. Wir halten euch auf dem laufenden, sobald die Los-Fee entschieden hat. Weiter geht es bereits im Sonntag in der Meisterschaft mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Littau-Malters um 13.30 Uhr.