FC Sion II – SC Kriens

Von Oliver Kraaz Jetzt schon wieder ins Wallis. Und wieder gegen Sion. Kommt einem vor, als würde man die gleichen Ostereier noch einmal suchen und so tun, als hätte man keine Ahnung, wo die liegen.

Auch wenn ich mir auch noch so Mühe gebe, an das Spiel gegen die U21 von Sion zu denken, es kommt mir ehrlich gesagt absolut nichts in den Sinn. Nichts. Dagegen kommt mir immer wieder das Cup-Spiel vom Donnerstag in den Sinn. Zum einen, weil das Resultat um fünf Tore zu hoch ausfiel. Sage ich jetzt einmal.

Zum andern wegen des Spielfeldes im Tourbillon. Mein Gott – da wird so ein Trallala gemacht, was es alles für die Challenge League an Infrastruktur braucht. Und dann hat Sion solch einen Rasen. Unser geschundenes Kleinfeld war ein Wembley-Rasen dagegen. Ich verstehe es nicht: Die einen spielen in der Super League auf Kunstrasen, die andern auf einer Torf-Unterlage.

Zuhause habe ich im welschen Fernsehen auch Christian Constantin gesehen. Im Interview. Man hört ja oft Negatives bei uns, in der Deutschschweiz. Aber auf RTS fühlte er sich wohl, plauderte. Irgendwie fast ein guter Kerl.

Eigentlich wäre es schön, wenn Christian Constantin morgen gegen Kriens spielen würde. Einfach so. Eine Halbzeit als Goalie, eine als Sturmspitze. Dann würde man sich ein paar Jahre später wenigstens noch an diese Partie erinnern.

Morgen soll im Wallis übrigens ab und zu die Sonne scheinen, laut Meteo. Das ist doch schon ein Highlight.