FC Köniz – SC Kriens

Es geht längst nicht mehr um die Frage wer es schafft, ungeklärt ist vielmehr wer es NICHT schafft. Spannung herrscht nur noch im Abstiegskampf. Die Kuchenstücke sind verspeist, die Flaschen gelehrt, jetzt wird entschieden, wer den Abwasch macht. In der Promotion League kommen sieben (!) Mannschaften dafür in Frage. Also knapp die Hälfte aller Anwesenden. Wahnsinn. Etoile Carouge steht schon am Spülbecken und wartet auf Gesellschaft.

Der SCK wird dort nicht auftauchen, zwei seiner kommenden drei Gegner, Köniz und YF Juventus, allerdings, die stecken im Sumpf – in für sie eher unbekannten Gefilden. Erfolgsverwöhnt in den vergangenen Spielzeiten, fällt das Punktesammeln jetzt deutlich schwerer. Ein Zeichen für die Ausgeglichenheit dieser Liga. Mitverantwortlich dafür ist auch der SCK – der Aufsteiger notabene, der nun in der Schlussphase dieser Saison als Tabellenfünfter direkt in den Abstiegskampf eingreift. Wenn also erwischt es noch? Ein Nachwuchsteam? Einen Traditionsverein dieser Liga – Tuggen, Köniz, Breitenrain?

Am wahrscheinlichsten aber ist, dass die Genfer alleine am Spülbecken bleiben werden. Ausser der FC Biel wendet den Konkurs ab und darf dafür als Belohnung nächste Saison in der Promotion League ran. Falls kein Spender gefunden wird, beginnt der FC Biel, dann mit neuem Namen, bei Null respektive in der zweiten Liga. Was bedeuten würde, dass sich bloss ein Verein aus der Promotion League verabschieden müsste. Oder gäbe es drei Aufsteiger aus der ersten Liga? Das muss dann halt die Liga entscheiden – schon wieder.

Gut brauchen wir uns morgen Samstag (ab 16 Uhr) in Köniz nicht um den Konjunktiv kümmern und später schon gar nicht um den Abwasch.

Come on Kriens