FC Breitenrain – SC Kriens

Von Oliver Kraaz Diese grandiose Spielschlacht hat es verdient. Der Sieg gehörte ihm – unserem Kleinfeld. Denn wenn nicht alles täuscht, war dieser denkwürdige Cupabend am Mittwoch der letzte überhaupt in den denkwürdigen Mauern unseres Stadions.

Und, war dieser Abend nicht denkwürdig? Der war doch der Wahnsinn! Beim Stand von 1:1 wechselte ich in der 70. Minute hinter den linken Torpfosten. Aus Aberglaube. Wie gegen den FC Thun, als ich ebenfalls ab der 70. Minute hinters Thuner Tor stand, um dann den Ausgleich und den Sieg bejubeln zu können.

Das mit dem Aberglauben, das ist schon eine schräge Sache. Denn auch unser Präsi stand plötzlich hinter dem Tor von Brühl. Hinter dem linken Pfosten – da sei er schon gegen Thun gestanden, und dann … eben. Dann donnerte Dani Fanger den Ball aus 25 Metern ins Netz. Der Rest ist Geschichte.

Hach, was gibt es nach solch einem Abend zu sagen? Dass wir in einer phantastischen Ära unseres Klubs stecken. Überwintern im Cup-Viertelfinal, als Spitzenreiter gegen den FC Breitenrain am Samstag – das ist doch wie Ostern und Advent schon zusammen! Und die Stimmung auf dem Kleinfeld. Grossartig!

Am 19. November wartet nach den Spielen gegen Breitenrain, den FCZ-Nachwuchs (im Kleinfeld) und dem Derby gegen Cham das Abschlussfest des Kleinfelds auf die ganze SCK-Familie. Und bevor Sie sich mit dem Gedanken befassen, ein Pijama, Büchergutscheine oder Laubsägeliarbeiten zu verschenken – wieso nicht einen grünen Tribünensessel für die Wohnstube – mit Mäscheli?

…ich sag es doch: Kinder, diese Tage müssen wir jetzt geniessen. Auswärts in Breitenrain, nochmals im Kleinfeld gegen den FC Zürich II und besonders dann gegen Köniz. Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.