Der SCK siegt im Trikot des Gegners

Verdient holt der SC Kriens drei Punkte im letzten Spiel vor der Winterpause. Im Schneegestöber von Brühl war man die gefährlichere Mannschaft und liess besonders in der ersten Halbzeit einige gute Tormöglichkeiten aus. Das Team von Marinko Jurendic überwintert mit diesem Sieg auf Rang vier.

SC Brühl – SC Kriens 1:3 (1:1)
Paul-Grüninger-Stadion 360 Zuschauer

Tore: 19′ Bem 0:1, 27′ Riedle 1:1, 72′ Thali 1:2, 96′ Siegrist 1:3

SC Kriens: Osigwe, Walker, Fanger, Fäh, Hasanaj, Kablan, Bem, Bürgisser, Drmic (82′ Costa), Siegrist (97′ Feuchter), Thali

SC Brühl: Mendes, Huber,Giger, Mihaylov, Lazraj, Jakupovic, Araujo, Riedle, Almerares (54′ Senn), Sabanovic, Bushati

Bemerkungen: SC Kriens ohne Wiget, Fischer, Selmani, Allou, Sorgic, Texeira, Mourad (alle verletzt) Guto (gesperrt). 95′ Sabanovic (Brühl) verschiesst Elfmeter

Kleine Geschichte am Rande: Weil das Auswärtsdress des SC Kriens rotgelb gestreift ist und das Heimdress des SC Brühls ebenfalls einen Hauch von Gelb enthält, unglücklicherweise aus Sicht des ansonsten grünweissen SC Kriens kombiniert mit der Farbe Grün, musste der SC Kriens in Brühl in den Auswärtstrikots des SC Brühls antreten. Sah chic aus.


90 Wörter für 90 Minuten

Das Spiel in Brühl hatte Unterhaltungswert. Schneeflocken, Schneeräumpause und ein Hitchcockfinale. Und ein guter SCK-Auftritt. Zielstrebig und torgefährlich. Bem knallte den Ball nach 20 Minuten in die Maschen. Siegrist traf den Pfosten, Kablan hatte zwei vorzügliche Möglichkeiten. Dazwischen traf Riedle schön für die Gastgeber. Dann Halbzeit zwei. Das Spielfeld schneebedeckt, schwierig zu spielen. Thali erzielte sein Tor aus dem Gewühl. Brühl drückte dann – ungefährlich. Bis sie einen Elfer bekamen. Der Ball aber landete am Aussenpfosten. Im Gegenzug das 3:1. Auch der SCK darf mal Glück haben. Frohe Winterpause.